DIN 127 ➤ Federringe
Federringe DIN 127 – klassische Sicherungselemente für Schraubverbindungen
Federringe nach DIN 127 sind geschlitzte, axiale Sicherungsringe, die beim Anziehen einer Schraubverbindung verformen und dadurch eine federspannende Sicherungswirkung erzeugen. Sie zählen zu den ältesten und meistverwendeten Sicherungselementen.
Typische Produktgruppen
- Federringe DIN 127 Form A/B
- Stahl blank, verzinkt oder phosphatiert
- Edelstahl-Varianten (V2A / V4A)
- Für metrische Schrauben M2–M36
- Für Standard- und Feingewinde
Eigenschaften
- Einfacher, bewährter Sicherungsmechanismus
- Wirkt durch Federspannung & Kantenverzahnung
- Beugt Losdrehen durch Vibration vor
- Einfache Montage wie Unterlegscheiben
- Verschiedene Werkstoffe & Oberflächen
- Kostengünstige Sicherungslösung
Anwendungsbereiche
- Allgemeiner Maschinenbau
- Geräte- & Anlagenmontage
- Schraubverbindungen mit leichter Vibrationsbelastung
- Elektrik- & Apparatebau
- Allgemeine Konstruktionstechnik
Fachwissen
Federringe DIN 127 wirken durch eine Kombination aus Vorspannkraft und dem Aufbeißen der scharfen Kanten in die Auflageflächen. Moderne Normen ersetzen Federringe zunehmend durch wirksamere Sicherungssysteme, dennoch werden sie weiterhin weit verbreitet genutzt.
FAQ – Federringe DIN 127
Wie funktioniert ein Federring?
Der geschlitzte Ring erzeugt beim Anziehen der Schraube eine Federspannung, die ein selbstständiges Losdrehen der Verbindung erschwert.
Welche Formen gibt es bei DIN 127?
Form A ist ohne Fase, Form B besitzt eine beidseitige Fase zur besseren Auflage und Verformung.
Wann sollte man Federringe einsetzen?
Für einfache Schraubensicherungen bei leichten bis moderaten Vibrationsbelastungen – häufig in klassischen Maschinenbauanwendungen.
Federringe DIN 127 – bewährte, einfache Schraubensicherung für vielfältige Anwendungen.