Chemische Befestigung – Verbundsysteme für Beton & Mauerwerk
Das Befestigungssystem muss zum Untergrund passen.
Injektionssysteme verbinden Verbundmörtel, Befestigungselement und Untergrund zu einem abgestimmten System. Entscheidend sind Baustoff, Last, Bohrloch, Temperatur und die Zulassung der gewählten Komponenten.
Welche Lösung passt zur Anwendung?
Die folgenden Punkte helfen bei der ersten Eingrenzung. Maßgeblich bleiben Produktdaten und Zulassungen.
Beton
Mörtel, Ankerstange und Verankerungstiefe nach Zulassung für gerissenen oder ungerissenen Beton wählen.
Vollmauerwerk
Steinart, Druckfestigkeit und zulässige Randabstände bei der Systemwahl berücksichtigen.
Lochmauerwerk
Passende Siebhülse und Systemkomponenten verwenden, wenn die Zulassung dies vorsieht.
Bewehrungsanschluss
Nur dafür zugelassene Systeme verwenden; Bemessung und Ausführung gehören in fachkundige Hände.
Vor der Auswahl fünf Punkte prüfen
Eine zuverlässige Befestigung beginnt mit vollständigen Angaben zur Einbausituation.
Von der Planung bis zur Kontrolle
Wichtig: Abmessungen, Lasten, Abstände, Montage und Anwendungsgrenzen sind produktspezifisch. Datenblatt, Zulassung und Montageanleitung der gewählten Ausführung sind verbindlich.
Häufige Fragen
Warum ist die Bohrlochreinigung wichtig?
Bohrmehl kann den Verbund beeinträchtigen. Art und Umfang der Reinigung sind der Zulassung und Montageanleitung zu entnehmen.
Kann jeder Mörtel mit jeder Ankerstange kombiniert werden?
Nein. Es dürfen nur die im jeweiligen System freigegebenen Komponenten und Abmessungen kombiniert werden.
Wann wird eine Siebhülse benötigt?
Bei Lochmauerwerk kann eine systemgeeignete Siebhülse erforderlich sein. Maßgeblich sind Baustoff und Zulassung.
Wann darf die Befestigung belastet werden?
Erst nach der vorgeschriebenen Aushärtezeit. Diese hängt unter anderem von Produkt und Temperatur ab.
Bei der Auswahl noch unsicher?
Nennen Sie uns Untergrund, Anbauteil, Last und Umgebungsbedingungen. Wir helfen bei der Eingrenzung.